Martin Tinner - Geschäftsführer

Seit über 15 Jahren bin ich Geschäftsführer der Firma Tinner-Heizungen. In dieser Funktion bin ich verantwortlich für die gesamte Beratung, für die Konzeption und Ausarbeitung der Projekte sowie für die Koordination aller Abläufe.

Ursprünglich absolvierte ich eine Lehre als Heizungszeichner in einem Ingenieurbüro, bei welchem ich auch nach Ausbildungsabschluss noch weiter arbeitete, allerdings nur noch 80%. Den fünften Tag der Woche half ich im Geschäft meines Vaters auf dem Büro aus. Das bewährte sich und wir sahen, dass unsere Zusammenarbeit gut funktionierte. So machten wir aus dem einen Tag pro Woche eine ganze.
Mein Vater war der typische Handwerker, er liebte die Arbeit in der Werkstatt und auf den Baustellen. Er war in jener Zeit daher hauptsächlich zuständig für die Arbeit draussen, für das Praktische, und ich erledigte in erster Linie das Büro. Einige meiner Zuständigkeiten waren damals schon sehr ähnlich wie diejenigen heute. Es war so quasi ein fliessender Übergang bis ich auf den 1.1.2000 das Geschäft von meinem Vater übernehmen durfte.

Was ich in meinem Job besonders schätze, ist der Bezug zu den Kunden. Diese Zusammenarbeit vom ersten Kontakt über die Beratung, das Informieren hinsichtlich unserer Arbeit bis hin zur Übergabe des fertigen Produktes ist für mich ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit, einer, der mir sehr gefällt. Demgegenüber macht es mir am meisten Mühe, wenn ich sehe, dass ich mit der Arbeit nicht wunschgemäss nachkomme, wenn Dinge liegen bleiben. Doch daraus lernte ich mit der Zeit auch, meine Arbeit noch besser zu strukturieren, sinnvoll Prioritäten zu setzen.
Ganz allgemein konnte ich in der Zeit als Geschäftsführer viele wertvolle Erfahrungen machen. Ganz zentral war die Einsicht, dass das Kapital jedes Unternehmens gute Mitarbeiter sind. Ich schätze die starke Belegschaft sehr, die wir zurzeit haben. Menschlichkeit gegenüber den Mitarbeitern ist genauso wichtig wie diejenige im Umgang mit den Kunden.
Was ich auch lernen musste war, damit umzugehen, dass Du als Geschäftsführer letztlich ein Einzelkämpfer bist. Es gibt niemanden, der Dir mal auf die Schultern klopft, der Dir „Danke“ sagt. Auch wenn ein gutes Team hilft, Du musst Dich meist aus Dir selbst heraus motivieren.

Ein Grundsatz für mich ist, auch im Umgang mit meinen Mitarbeitern, dass ich nicht völlig auf Kontrolle fixiert bin. Ich finde es wichtig, den Monteuren eine gewisse Verantwortung zu geben. Die Hauptverantwortung liegt immer bei mir, das ist so und ich will mich keineswegs davor drücken. Aber mit einem Auftrag an einen Mitarbeiter gebe ich ihm immer auch die Verantwortung und das Vertrauen für das, was in seiner Macht steht.
Wenn ein Arbeiter merkt, dass er wirkliche, verbindliche eigene Zuständigkeiten hat und innerhalb dieser auch seine Freiheit, steigert das den Wert seiner Arbeit, für ihn wie für unseren Betrieb. Und sein Job wird dadurch nicht zuletzt spannender.
So ist mein Ziel für das Unternehmen auch, dass ich nicht unersetzlich werde, sondern dass ich im Gegenteil in zehn Jahren vielleicht nur noch 80% arbeite und so mehr Zeit für meine Familie, für mich selbst, für Ferien oder was auch immer habe.

Neben der Arbeit ist meine Familie das Zentrum meines Lebens. Ich verbringe die Zeit mit Ihnen sehr gerne in unserem Eigenheim in Hettlingen. Natürlich gibt es daneben auch noch die nötige Zeit für mich selbst oder für den Sport, der mir immer sehr wichtig war. Heute spiele ich sicher einmal pro Woche Volleyball und Tennis oder Squash. Im Winter gehe ich gerne Skifahren.

Tinner Heizungen AG
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